Windenergie
"Wenn es Wind hat, kann der Müller Getreide mahlen". Im Inselbetrieb nutzte man diese mechanische Energie für die Mühlsteine dann, wenn sie verfügbar war. Als Stromerzeuger allerdings müssen Windräder ständig Strom liefern, auf alle Fälle genau dann, wenn er benötigt wird.
Es müssen also folgende Aufgaben gelöst werden:
- die Versorgungsnetze von bisher schwachen Ausläufern müssen verstärkt werden (z.B. offshore Anlagen), da ein großer Energiefluss zu den Lastschwerpunkten erfolgen soll.
- die Anlagen sind zu synchronisieren, Blindleistung ist zur Verfügung zu stellen, beides muss das vorhandene Netz mit den Kraftwerken und ihren Führungsgrössen zur Verfügung stellen.
- Bei Flaute oder Starkwind entfällt kurzfristig der Windenergieeintrag in das Netz. Damit es nicht zusammenbricht, die Verbraucher sind ja noch angeschlossen, müssen kurzfristig konventionelle Kraftwerke Ersatz liefern (z.B. Gasturbinen, Kraftwerke in Leerlauf (Stand-by).

